Von der Sonne geküsst - Sonnencremes mineralisch oder chemisch?

Sobald die Sonne in ihrer vollen Pracht scheint haben wir das Bedürfnis an die frische Luft zu gehen und uns von den warmen Sonnenstrahlen berühren zu lassen. Eine kurze Zeit an der Sonne ohne Sonnencreme ist gesund und empfehlenswert. Denn nur so kann unser Körper Vitamin D3 bilden. Wenn man sich aber längere Zeit an der Sonne aufhält, sollte man unbedingt eine Sonnencreme verwenden. Bei den Sonnencremes gibt es mineralische oder chemische UV-Filter. In diesem Artikel erkläre ich die Unterschiede der beiden Varianten.


Mineralischer UV-Filtert

Mineralische UV-Filter werden auch physikalische UV-Filter genannt. Wenn sie auf die Haut aufgetragen werden und man danach an die Sonne geht, werden die Sonnenstrahlen durch den physikalischen Filter reflektiert. Die Reflektoren bestehen aus weissen, natürlichen Farbpigmenten. Sie bestehen häufig aus Zinkoxid oder Titandioxid. Innerhalb der Gruppe der mineralischen UV-Filter gibt es einen wichtigen nennenswerten Unterschied. Denn umso kleiner die Reflektoren sind, desto einfacher lässt sich die Sonnencreme auf die Haut auftragen. Heutzutage gibt es bereits Produkte die reflektorische Nanoteilchen enthalten und sehr angenehm in der Anwendung sind. Ein weiterer Vorteil der Nanoteilchen ist, dass durch die winzige Grösse die Schutzfläche maximiert wird.


Vorteile

  • Gute Hautverträglichkeit

  • Sofortiger Sonnenschutz

  • Ist häufig länger haltbar

  • Umweltfreundlich

  • Mit Nanopartikel Reflektoren leichtes Eincremen


Nachteile

  • Lässt sich im Wasser leicht abwaschen, deshalb häufiges Nachcremen nötig




Chemischer UV-Filter

Sonnencremes mit chemischen UV-Filter dringen in die äussere Oberhautschicht ein. Die Moleküle bilden einen Schutzfilm. Im Gegensatz zum mineralischen UV-Filter reflektieren sie die schädlichen Strahlen nicht. Die Strahlen werden in ungefährliche Energie umgewandelt. Energie bedeutet hier auch wärme. Diese Filter sind synthetische Stoffe, welche aber mit Naturstoffen verwandt sind. Es gibt UV-Filter, die der Substanz der Weide, dem Kampfer oder dem Zimt ähneln. Nach dem Auftragen auf die Haut entfaltet die Sonnencreme erst nach etwa 20 bis 30 Minuten die volle Wirkung.


Auswirkung auf die Umwelt!

Die negativen Folgen der chemischen UV-Filter auf den menschlichen Körper sind noch nicht vollständig nachgewiesen. Die Folgen in der Natur sind allerdings unübersehbar! Ein aktuelles Beispiel zeigt die Lage in Hawaii und der Inselstaat Palau. Auf beiden Inselgruppen dürfen Sonnencremes mit bestimmten chemischen Inhaltsstoffen ab 2020/2021 nicht mehr verwendet werden. Es betrifft die Inhaltsstoffe Oxybenzon, Octocrylen und Octinoxat. Diese chemischen Verbindungen schädigen einzellige Algen, welche in Symbiose mit den Korallen leben und sind so für das Absterben der Korallenriffe mitverantwortlich. Die chemische Substanz Octinoxat kann zudem die körperliche Entwicklung von Fischen beeinträchtigen. Es zeigt, welchen Einfluss die chemischen Sonnencremes auf unsere Umwelt und verheerende Auswirkungen auf unser Ökosystem haben können. Nicht nur der karibische Ökokreislauf ist davon betoffen, auch unsere Umwelt leidet darunter. Jetzt kann man sich vorstellen, welche Auswirungen die chemischen Substanzen auf unseren Körper haben können!


Vorteile

  • Häufig Wasserfest


Nachteile

  • Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten

  • Oft nur eine Saison haltbar

  • Können Allergien auslösen

  • Nicht umweltschonend (Deshalb in Hawaii verboten, da sie die Korallenriffe zerstören)

  • Stehen im Verdacht hormonell zu wirken



Wenn Du mineralische UV-Filter verwenden möchtest, gibt es z.B. von RINGANA eine mineralische Sonnencreme mit natürlichen Substanzen. OnlineShop



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Dipl. Naturheilpraktikerin TEN

Naturheilpraxis Stephanie Bürgi

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